In hochalpinen Regionen können Blockgletscher wichtige flachliegende Porenaquifere mit einer hohen Speicherkapazität für Grundwasser darstellen. Darüber hinaus trägt der Abfluss dieser Landschaftsformen zur Abflussdynamik und insbesondere dem Basisabfluss in weiter stromabwärts gelegenen Flusssystemen bei.
Das Projekt konzentrierte sich auf die Auswirkungen von Blockgletschern auf stromabwärts gelegene Flusssysteme. Daher wurde in mehreren Testgebieten, die über die österreichischen Alpen verteilt sind, der Abfluss von Blockgletscherquellen und den stromabwärts gelegenen Flusssystemen beobachtet und gemessen. Der Einfluss des Blockgletscher-Einzugsgebiets auf den Abfluss des stromabwärts übergeodneten EInzugsgebietes wurde für die Gegenwart und die nahe Zukunft untersucht. Insbesondere für die Blockgletscher-Einzugsgebiete wurden die Abflusskomponenten in Zusammenhang mit Niederschlag, Schneeschmelze, Permafrost-Eisschmelze oder länger gespeichertem Grundwasser aus Blockgletschern identifiziert und getrennt, da sich die Abflussdynamik aufgrund des Klimawandels in Zukunft wahrscheinlich verändern wird.
Die Ergebnisse von Rg-AlpCatch ermöglichten es, den Einfluss von Blockgletscher-Einzugsgebieten auf den Wasserkreislauf in der Gegenwart und Zukunft zu quantifizieren, da sich ihre hydro(geo)logische Bedeutung im Laufe der Zeit ändern könnte.
Forschungskooperationen: Karl Krainer (University of Innsbruck), Heike Brielmann (Umweltbundesamt), Michael Avian (Geosphere Austria), Albrecht Leis (JR-AquaConSol), Elisabeth Fischer (BOKU), Markus Ribis (GeoZT GmbH)
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